Nur jeder Fünfte empfindet seine Miete als zu hoch

>>Nur jeder Fünfte empfindet seine Miete als zu hoch

Nur jeder Fünfte empfindet seine Miete als zu hoch

Repräsentative Studie unter Mietern in Groß- und Mittelstädten

Hamburg, 30.11.2016. Die Mehrheit der deutschen Mieter hat nicht das Gefühl, zu viel Miete zu zahlen. 56 Prozent von ihnen bezeichnen die Miethöhe als angemessen, 5 Prozent sogar als gering. Nur 18 Prozent der Mieter empfinden ihre derzeitige Miete als hoch, 2 Prozent als viel zu hoch. Zu diesem Ergebnis kommt der Servicemonitor Wohnen 2016 des Beratungsunternehmens
Analyse & Konzepte.

1.000 Mieterinnen und Mieter aus Groß- und Mittelstädten mit mehr als 50.000 Einwohnern in ganz Deutschland hat Analyse & Konzepte 2016 für die repräsentative Studie in telefonischen Interviews befragt. Das Ergebnis: 5 Prozent aller Mieter empfinden ihre Miete als zu hoch, weil die Wohnung ihrer Ansicht nach Mängel hat. 4 Prozent sind der Meinung, dass die Mieten in ihrer Stadt generell zu hoch seien. 3 Prozent sagen, dass die Miete stark gestiegen sei. Nur 2 Prozent finden die Miete aus persönlichen Gründen zu teuer – etwa weil sie als Studierender, Alleinerziehender oder Rentner nur über ein geringes Einkommen verfügen.

Gleiche Wohnung für das gleiche Geld?

Mehr als die Hälfte der Mieter in Deutschland (54 Prozent) geht davon aus, dass sie bei einem Umzug etwa gleich viel Miete für eine vergleichbare Wohnung bezahlen müssten. Gut ein Drittel (35 Prozent) vermutet aber, dass sie in diesem Fall mehr Geld ausgeben müssten.

Um weniger Miete zu zahlen, wären 44 Prozent der deutschen Mieter bereit, auf Wohnfläche zu verzichten. 37 Prozent würden auf eine preiswertere Wohnlage ausweichen. Eine schlechtere Ausstattung würden nur 19 Prozent der Mieter in Kauf nehmen, wenn sie dadurch Geld sparen könnten.

„Der Servicemonitor Wohnen 2016 zeigt, dass in weiten Teilen Deutschlands die Miete als angemessen empfunden wird. Denn die Studie betrachtet nicht ausschließlich die stark nachgefragten Städte, sondern erfasst Städte im gesamten Bundesgebiet“, erklärt Bettina Harms, Geschäftsführerin von Analyse & Konzepte. „Dennoch ist und bleibt die Bezahlbarkeit des Wohnens an den Hotspots eine große Herausforderung.“

Interessenten können den vollständigen Servicemonitor Wohnen 2016 kostenlos anfordern:  Bestellung

Über den Servicemonitor Wohnen:

Analyse & Konzepte führt den Servicemonitor Wohnen regelmäßig seit 2008 durch. Die Studie zeigt, wie die Mieter in Deutschland ihre Vermieter beurteilen, was ihnen im Kontakt wichtig ist und auf welche Services sie besonderen Wert legen. Damit liefert der Servicemonitor Wohnen 2016 eine aktuelle Bestandsaufnahme und zeigt, wo die Vermieter noch Verbesserungspotenzial haben. Im Jahr 2016 hat Analyse & Konzepte 1.000 Mieter aus ganz Deutschland zum Service ihres Vermieters befragt. Die Befragungen wurden vom 06.04.2016 bis zum 04.05.2016 telefonisch durchgeführt. Die Stichprobe ist repräsentativ für alle Mieter in Deutschland. Im Jahr 2014 wurde – anders als in den anderen Jahren – die Befragung per Online-Panel erhoben. Die Ergebnisse dieses Jahres sind insofern nicht repräsentativ für die Mieter in Deutschland und werden deshalb nicht zum Vergleich herangezogen.

2017-04-03T09:59:03+00:0030. November 2016|