Der Watercooler-Effekt

01.03.2021

Bildnachweis: AdobeStock#238055706

 

Als Watercooler-Effekt bezeichnen Psycholog*innen die effizienzsteigernde Wirkung von zufälligen Begegnungen und Gesprächen, z.B. auf dem Flur oder in der Teeküche. Die Produktivität von Mitarbeitenden wird durch solche Gespräche um bis zu 15% gesteigert (Quelle unten). Wenn viele Arbeitskräfte aus dem Home-Office arbeiten und die Arbeit dadurch dezentral stattfindet, geht genau dieser Watercooler-Effekt verloren. Es gibt jedoch virtuelle Alternativen, um den informellen Austausch trotzdem möglich zu machen.

Folgende drei Vorschläge haben wir für Sie:

  • Eine Methode aus dem Bereich des agilen Arbeitens ist das „Daily“, in dem sich alle Team-Mitglieder einmal täglich treffen, um über den aktuellen Stand ihres Projektes zu berichten. Dieses „Daily“ kann umfunktioniert werden in ein Treffen, bei dem jede Person berichtet, wie es ihr aktuell geht und was sie gerade bewegt. Möglicherweise reicht dieser Austausch auch jeden zweiten Tag ­– je nach Präferenz Ihres Teams.
  • Richten Sie ein- bis zweimal wöchentlich einen informellen Austausch-Termin für alle Mitarbeitenden in Form einer 15-minütigen Video-Konferenz ein. Alle, die Lust haben, kommen dazu, um gemeinsam einen Kaffee zu trinken und etwas zu plaudern.
  • Über Chat-Foren kann ebenfalls ein informeller Austausch ermöglicht werden. Innerhalb öffentlicher Chat-Foren oder auch in privaten Chats zwischen Mitarbeitenden können On- und Off-Topic-Themen kurz und barrierearm besprochen werden.

Ist die Stimmung im Team bereits sehr schlecht und Fronten verhärtet, kann es sein, dass diese kleinen Hilfsmittel jedoch nicht mehr ausreichen, sondern gar nicht angenommen werden. Hier werden umfangreichere Teambuilding-Maßnahmen notwendig.

Unsere Psychologinnen Larissa Lach und Natalie Nüssli unterstützen Sie gerne dabei, gemeinsam mit Ihrem Team wieder in ruhigere Gewässer und zu einem angenehmen Miteinander zu kommen.

 

Quelle: https://www.psychologytoday.com/us/blog/reality-mining/200911/the-water-cooler-effect

Das könnte Sie interessieren

Neues Produkt EASY – Mieterfeedback einfach und digital

Starten Sie eine Online-Umfrage unter Ihren Mieterinnen und Mietern! Mit dem Befragungstool EASY erfahren Sie schnell, einfach und kostengünstig, wie Ihre Mieterinnen und Mieter Service und Wohnsituation bewerten. So gewinnen Sie wichtige Erkenntnisse, die Ihnen helfen können, die Kundenzufriedenheit zu steigern. Nutzen Sie dieses Feedback zur Steuerung und Weiterentwicklung Ihrer Serviceorganisation!


Zum Artikel

Digitale Transformation - Vom Status quo zur digitalen Roadmap

Die Wohnungswirtschaft muss sich der digitalen Transformation stellen und sie als Chance begreifen. Die GWG Wuppertal hat sich schon vorher eine Mission und Roadmap für ihren digitalen Wandel erarbeitet – was sich bereits auszahlte.


Zum Artikel

Die Mehrheit der Mieter empfindet die Höhe ihrer Miete als angemessen

58 Prozent aller Mieter beurteilen die Höhe ihrer Miete als angemessen. 11 Prozent schätzen sie sogar als gering oder sehr gering ein. Das ergab der Servicemonitor Wohnen 2018, eine repräsentative Umfrage des unabhängigen Beratungsunternehmens Analyse & Konzepte. Für die Studie wurden 1.000 Mieterhaushalte in ganz Deutschland befragt.


Zum Artikel

Wie wohnen wir in Zukunft? - "GdW-Wohntrends 2035" erschienen

2018 beauftragte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) Analyse & Konzepte sowie das InWIS-Institut bereits zum dritten Mal damit, die Zukunft des Wohnens zu erforschen. Welche Trends lassen sich daraus ableiten?


Zum Artikel

Neue Studie: Wie digital ist die Wohnungswirtschaft?

Welchen Stellenwert hat die Digitalisierung in den norddeutschen Wohnungsunternehmen? Welche Bereiche funktionieren schon digital? Wie sehen die Perspektiven aus? Diesen Fragen wollten der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen (vdw) und der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) auf den Grund gehen. Deshalb beauftragten sie bei Analyse & Konzepte eine Untersuchung zum Thema.


Zum Artikel